Los geht es mit meinem Jahresrückblick 2025.
Ich bin froh, dass dieses Jahr vorbei ist! Ja, ich habe darauf geachtet, dass es nicht so vollgestopft war, wie das letzte und doch hatte ich das Gefühl immer hinterherzulaufen. Nie war mal Zeit zum Durchatmen. Das muss im neuen Jahr auf jeden Fall besser werden und was mir tatsächlich gefehlt hat, waren Kurse, die ich nur für mich privat mache – einfach um etwas Neues zu lernen – fern ab, meiner beruflichen Tätigkeit.
Jedenfalls habe ich gemerkt, dass meine Zeit beschränkt ist – wie wahrscheinlich bei so vielen ;). Ich wollte mehr, wurde aber immer wieder durch Ereignisse, Krankheiten oder sonstigen Alltagsdingen eingebremst. Aber das ist letztendlich egal, denn hey, das ganze hier ist mein Hobby und daher soll es in erster Linie Spaß machen.
Aber starten wir jetzt aber mal mit meinem Rückblick:
Wie auch im letzten Jahr habe ich mich bei Judith Peters zur Jahresrückblick Challenge angemeldet – war da aber gar nicht wirklich aktiv – da ich ja meinem Leben hinterher laufe! Daher schreibe ich jetzt einfach munter drauf los und orientiere mich grob an meinem Blogartikel vom letzten Jahr 😉
Ich lade dich also ein, mein 2025 etwas näher kennenzulernen. Denn keine Tage bieten sich mehr an, als die letzten Tage im Jahr und nun auch die ersten Tage im neuen Jahr ;), ein bisschen inne zu halten und das vorherige Jahr Revue passieren zu lassen.
Meine Themen und Highlights im Jahr 2025
Meine Gesundheit
Arbeiten wir uns direkt mal durch meine gesundheitlichen Themen, dann machen wir da einen Haken dran und wenden uns schöneren Dingen zu.
Ich versuche es auch kurz und schmerzlos zu machen, aber für mich persönlich möchte ich es festhalten – wegen Tagebuch und so 😉
Die Grippe, die mich im Frühjahr erwischt hat – so kurz vor dem Ende der Saison, ist vielleicht eher gewöhnlich, aber da gab es auch noch ein paar eher ungewöhnliche Dinge. So hatte ich plötzlich eine Art Abszess mitten im Gesicht, direkt neben dem Auge. Die ernste Ansprache meiner Ärztin machte mir schnell klar, damit ist offenbar nicht zu scherzen. Aber ich bin das Ding ohne einen chirurgischen Eingriff wieder losgeworden – Antibiotika sei Dank!
Die andere Kuriosität war ein Wespenstich im Dezember – mitten in meinen linken Zeigefinger, als ich in meine Sportklamotten griff. Ich fürchte, ich habe sie aus ihrem Winterquartier aufgescheucht. Tja, sie war dann tot und ich hatte einen dicken Finger! Erst als ich das Gefühl hatte, mein Finger kann nicht noch dicker werden, sonst platzt er, wurde es langsam besser.
Ja, und dann war da noch dieser Sturz: volle Breitseite aus dem Laufen heraus, woraufhin ich mich mal wieder in der Notaufnahme der Mainzer Uniklinik wiederfand. Denn das ganze passierte an einem Freitagnachmittag – und weder meine Hausärztin noch ein Orthopäde hatte noch Sprechstunde. Ich hoffe nicht, dass das jetzt so eine Art jährliche Tradition wird! Diesmal durfte ich aber nach dem Röntgen und mit einem geplatzten Schleimbeutel am Knie und einem Kapselriss am linken Daumen, wieder nach Hause.
Natürlich musste ich dann nach dem Wochenende zu meiner Hausärztin. Denn es musste geschaut werden, warum ich plötzlich eine Synkope (plötzliche kurze Ohnmacht) hatte – so aus dem Nichts heraus. Aber es konnten keine organischen Ursachen gefunden werden, außer mein niedriger Blutdruck und zum ersten Mal hatte meine Smartwatch eine sinnvolle Daseinsberechtigung. Wie auch schon im Krankenhaus, wurden die Aufzeichnungen von meiner Hausärztin ausgelesen. Dort konnte man den Zeitpunkt der Synkope erkennen, aber sonst gab es keine weiteren Auffälligkeiten.
Ich konnte mit meiner riesigen Prellung am Knie nicht laufen (der Gang zur Toilette musste gut vorbereitet werden und Treppensteigen ging erstmal nur im Schneckentempo) und Häkeln oder Stricken war blöder Weise auch nicht drin – wegen dem Daumen. Ich habe mich also auf dem Sofa einfach nur gelangweilt und in den Fernseher geglotzt oder gelesen.
Aber es gibt auch etwas positives zu berichten – ich habe meinen Vorsatz, mich um meine Vorsorgetermine zu kümmern, wirklich umgesetzt! Ich war zweimal beim Zahnarzt, beim Hautarzt, bei der Mammographie, ich war zum Impfen und zweimal bei der Darmspiegelung (das musste ich allerdings, da ich eine chronische Darmentzündung habe).
Augenarzt und Gynäkologie habe ich nicht mehr geschafft – Augenarzt, weil ich es vergessen habe und Gyn, weil ich mir eine neue Praxis suchen muss, da meine Ärztin aufgehört hat und es echt schwierig ist, irgendwo als neue Patientin zu landen. Da muss ich halt geduldig sein.


Von einer zu zwei Nadeln
Wo ich ebenfalls viel Geduld zeigen musste, ist beim Stricken. Bisher habe ich ja nur gehäkelt, aber mein Ziel war es, im Jahr 2025 einen Pullover zu stricken. Ehrlicher Weise, habe ich mir die Sache gar nicht so kompliziert vorgestellt, aber – kleiner Spoiler – Strickanleitungen sind sehr kompliziert, kommen in der Regel ohne Stepp-Fotos (und Detailfotos findet man auch nur sehr selten) aus und ich kann die Sache nur mit Hilfe von YouTube lösen.
Jedenfalls habe ich mein Ziel – einen Pullover zu stricken, meiner Freundin Mareike erzählt und diese hat mich dann im April ‚verhaftet‘ und wir haben beide, bei einem KAL mitgemacht. Für alle, die keine Ahnung haben: mehrere Personen stricken gleichzeitig die gleiche Anleitung. Man kann sich austauschen, Fragen werden beantwortet und für mich als Anfängerin, war das die beste Erfahrung im Jahr 2025.
Ich habe meine Probleme und meine Herausforderungen bei Instagram in der Story geteilt und das Feedback war teilweise so lustig, dass alle, die mir aufmunternde Worte geschenkt haben oder von ähnlichen Schwierigkeiten berichtet haben, es immer wieder geschafft haben, dass ich über mich selbst lachen konnte und mein Frust schnell wieder vergessen war!
Aufgrund solcher Erfahrungen liebe ich Instagram sehr! Aber da gibt es auch ganz viele Schattenseiten – dazu aber später vielleicht mehr.
Da ich nicht die Schnellste war (was ja nun nichts ungewöhnliches ist, wenn man etwas neues lernt), kam dann plötzlich der Sommer, die Temperaturen stiegen und es war mir einfach zu unangenehm mit dicker Wolle im Hochsommer zu stricken. Ich habe kurz überlegt, ob ich den Pulli mit in den Urlaub nach Dänemark nehmen soll, habe mich dann aber dagegen entschieden, da er mittlerweile recht groß und unhandlich geworden war.
Aber ich habe mich dann im Spätsommer wieder aufgerafft und ihn beendet – was eine Reise!
Und ja, er gefällt mir, er ist für meinen ersten Pulli richtig schön geworden, allerdings kratzt mich die Wolle und daher kann ich ihn nur bei eisigen Temperaturen tragen, denn ich muss darunter auf jeden Fall etwas Langärmliges ziehen.
Danach folgte mit der Restwolle eine Mütze. Für den Pulli und auch für die Mütze musste ich das italienische An- und Abketten lernen. Man kann es lernen, aber frag mich bitte nicht, wie ich es geschafft habe … schon ein paar Monate später, habe ich keine Ahnung mehr!
Es folgte ein Dreieckstuch und ein weiterer Pulli ist gerade in Arbeit – nein, es ist ein Cardigan und die Wolle kratzt auch tatsächlich nicht.
Was ich bisher über das Stricken sagen kann: ich lese eine Anleitung, ich lese sie nochmal – weil ich nichts verstanden habe -, ich suche verzweifelt nach Bildern oder Fotos, die mir Dinge optisch erklären würden und vielleicht das ein oder andere Fragezeichen beseitigen würde. Wie schon oben erwähnt, die gibt es in der Regel nicht. Strickanleitungen sind, meiner Meinung nach, eher für Menschen geschrieben, die mit dem Stricken groß geworden sind und schon ne Menge Strickerfahrungen haben. Für Menschen wie ich, die ganz neu in diese Materie eintauchen, ist es sehr, sehr schwer, die Sache zu durchdringen.
Daher bin ich mal wieder in meinem Leben an einen Punkt gekommen, an dem ich ohne YouTube verzweifeln würde. Als ich mit dem Häkeln angefangen habe, war das ja ähnlich – nur habe ich das Gefühl, dass es beim Stricken noch sehr viel mehr zu Lernen gibt.
Was auch total unterschiedlich ist, ist die Tatsache, dass man ne Menge Maschen neu sortieren muss, falls man einen Fehler macht. Wie einfach da doch das Häkeln ist. Du ziehst einfach an deinem Faden, bis du an der Stelle mit deinem Fehler bist und fängst neu an – die Fehlerbeseitigung ist beim Stricken sehr viel komplexer und manchmal sogar schneller als beim Häkeln. Wenn du ganz viel Glück hast, musst du nämlich nicht alles ribbeln, sondern kannst auch weiter unten gemachte Fehler korrigieren, indem du nur diese übereinanderliegenden Maschen auftrennst und mit Hilfe deiner Häkelnadel wieder alles schön in Ordnung bringen kannst.
Aber mittlerweile habe ich meine anfängliche Angst, Maschen einfach so zu verlieren, oder einen Fehler korrigieren zu müssen, ein bisschen in den Griff bekommen – auch da gibt es unglaublich viele YouTube Videos. Das Problem ist, du musst genau ein Video finden, welches dein Problem behandelt.
Mittlerweile kann ich auch sagen, ich liebe Videos, die direkt auf den Punkt kommen und ich nicht erst stundenlange Vorreden über Wolle und Nadeln und wie toll man selbst eigentlich ist – das nervt mich zunehmend. Der Grund für diese langen Vorreden liegt wahrscheinlich in der geschalteten Werbung – was ich durchaus verstehen und nachvollziehen kann, aber wenn ich ein akutes Problem lösen möchte, nervt es mich, wenn ich erst die Wolle und die Nadeln und allen anderen Kram vorgestellt bekomme! Da bin ich echt ungeduldig!



Für 2026 habe ich mir jedenfalls zum Ziel gesetzt ein paar Socken zu stricken. Warum? Die Idee und der Wunsch reifte in unserem Sommerurlauf in Dänemark, denn da hätte ich gerne selbstgestrickte Kuschelsocken getragen – es war kalt!
Und somit habe ich die perfekte Überleitung zum nächsten Thema:
Dänemark kenne ich jetzt und Schweden hat mein Herz erobert
Letztes Jahr haben wir an der Dänischen Nordseeküste Urlaub gemacht und es war einfach der erholsamste Urlaub, den ich bisher gemacht hatte. Daher war klar, da fahren wir wieder hin. Unser jüngster Sohn wollte gerne mit, hat aber zur Bedingung gemacht, dass er gerne etwas mehr Menschen um sich hätte, als im letzten Jahr.
Also haben wir uns für die Ostseeküste entschieden. Das Grundstück der Ferienwohnung war mit Bauschutt zugemüllt und auch das Grundstück selbst hatte wohl bisher wenig Pflege erhalten – eigentlich logisch, denn so Bauschutt braucht in der Regel nicht viel Pflege. Zum Glück war unser Hund nicht mit im Urlaub, denn wir hätten sie gar nicht in den ‚Garten‘ lassen können. Auch gab es keine Terrassenmöbel – was irgendwie blöd war, dafür aber einen versifften Grill.
Wir haben jedenfalls das Beste daraus gemacht und viele schöne Ausflüge in die Umgebung unternommen. Darunter auch Kopenhagen.
Kopenhagen ist eine tolle Stadt – sie haben sogar eine Straße nach mir benannt 😉 Es gibt sehr viel zu entdecken und zu bestaunen und mitten in der Stadt gibt es dort einen alten Vergnügungspark – unter anderem mit einer Achterbahn, die noch mit menschlicher Muskelkraft gebremst wird. Auf jeder Bahn fährt daher ein sogenannter ‚Bremser‘ mit. Natürlich mussten wir damit fahren und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass dieser Bremser nicht plötzlich ohnmächtig wird. Ich saß auch direkt hinter ihm – mein Leben ist mir lieb und ich wollte eingreifen können, zur Not 😉
Die nähere und weitere Umgebung in Dänemark war schnell erkundet und so hat es uns dann auch mal nach Schweden verschlagen – nach Malmö und Umgebung. In Schweden gibt es richtig tolle Supermärkte – die fehlten mir tatsächlich in Dänemark. Wir haben uns mit vielen Leckereien eingedeckt und sind uns sehr sicher, dass wir in Schweden Urlaub machen werden. Ob in 2026 oder danach – das steht derzeit noch nicht fest.
Was fest steht, das Schild für die Benutzung einer Parkuhr ist nicht international – das war wohl das teuerste Learning, welches wir in diesem Jahr machen durften. Auf dänischen Supermarktparkplätzen ist es wohl üblich, dass man eine Parkuhr benutzt (gibt es bei uns bei vielen Supermärkten auch, ich weiß – hält sich aber niemand dran und ich habe auch noch nie gesehen, dass das jemals kontrolliert wurde und ich habe deshalb auch noch nie eine Strafe zahlen müssen).
In Dänemark hingegen ist das anders. Dort wird kontrolliert und es kostet ne Menge. Umgerechnet etwas mehr als 130 €. Das Kuriose war, dass ich die Dame, die dort auf dem Supermarktparkplatz kontrolliert hat, gesehen habe. Ich habe mir aber nichts dabei gedacht, denn ich habe kein Parkuhr Schild gesehen (ich habe wirklich danach geschaut und auch, ob in anderen Autos Parkuhren liegen) und dachte daher, sie kontrolliert vielleicht die Autos, die dort längere Zeit stehen (da standen wirklich schon tagelang zwei Autos rum).
Aber gut, wir kamen zurück zu unserem Auto, fuhren los und plötzlich sehe ich, dass da so ein ewig langer gelber Zettel unter dem Scheibenwischer klemmt. Wir also angehalten und den Zettel reingeholt. Ja, und da stand es dann … auf Dänisch und direkt auch auf Deutsch.
Zur Info, das Schild, welches wir als deutsche Autofahrer*innen kennen, ist nicht international und auch unsere Parkuhr ist es nicht. Die Dänen haben eine eher durchsichtige – überwiegend digitale – Scheibe, die eine 15 minütige Unterteilung hat.
Wahrscheinlich finanzieren sie mit den Einnahmen aller Parksünder (wahrscheinlich größtenteils Urlauber ;)) sinnvolle Dinge. In Dänemark muss z. B. kein Schüler oder Kind unter 18 Jahren in Museen oder sonstigen staatlichen Sehenswürdigkeiten (wie z. B. Schlösser) Eintritt zahlen. Der Gedanke hat mich dann ein bisschen versöhnt. Dass das Geld für sinnvolle Zwecke benötigt wird.
Manchmal muss man nämlich auch in Gelddingen Prioritäten setzen und das habe ich dieses Jahr gemacht, ich war mit unserer Hündin bei einer Fotografin.






Braucht man Hundefotografen?
Diese Frage habe ich mir bis zum letzten Jahr noch nie gestellt. Und dann habe ich ein Foto einer Hundefotografin entdeckt – auf diesem Foto schaute mir der Hund direkt in meine Seele, zumindest kam es mir so vor. Mir war auf den ersten Blick klar, dass Foto wurde von einem Profi gemacht – leider gab es keinerlei Hinweise auf den Urheber oder die Urheberin. Daher habe ich recherchiert und sie dann auch bei Instagram entdeckt und noch viele tolle Fotos mehr.
In dem Moment stand für mich fest – solche Fotos möchte ich für mich auch! Richtig tolle Bilder, auf denen die Persönlichkeit meiner Hündin festgehalten sind – für immer. Denn meine Hündin ist mittlerweile 14 Jahre alt und somit liegt sie schon über der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Hundes.
Ich habe es also gewagt und mich in die Eifel zu Deine Hundefotografin – Lizbeth Hundefotografie – Hundefotoshootings begeben – Nanna, meine Hündin habe ich natürlich mitgenommen 😉
Es waren aufregende Stunden, denn ich war mir nicht sicher, ob Nanna das ganze Spektakel mitmacht – sie findet manche Menschensachen merkwürdig. Aber meine Bedenken wurden direkt über Bord geworfen, denn Julia weiß, was sie tut und ich glaube, alle Hunde liegen ihr zu Füßen.
Wirklich – und das ist eine absolute Herzensempfehlung -, wenn du einen Hund hast und du Zeit, Geld und vielleicht nicht ganz so weit von ihr entfernt bist – vereinbare einen Termin und du bekommst fröhliche, lustige und mit ganz viel Liebe und Konfetti im Herzen fotografierte Bilder von deinem Herzenshund ♥ Es lohnt sich! Ich habe für eine Strecke 1,5 Stunden gebraucht – und jede einzelne Minute hat sich ausgezahlt und ich würde es jeder Zeit wiederholen. Ja, es ist eine Investition, aber was du am Ende in den Händen hältst, ist eigentlich nicht mit Geld zu bezahlen.
Danke! Julia, was du da machst ist ein bisschen wie Magie und wie in eine andere bunte Welt eintauchen! Hör niemals damit auf!



Was sonst noch so im Jahr 2025 passierte
Sport ist nicht meins
Und doch habe ich mit Kraftsport angefangen und gehe nun regelmäßig (mehr oder weniger – kommt immer auf den Gesundheitszustand an) ins Fitnessstudio oder wie meine Jungs sagen würden – ins Gym. Ja, Sport und ich werden keine Freunde, aber wenn es der Gesundheit dient, dann wird es eben gemacht. Punkt!
Klar, ich könnte in der Zeit auch auf dem Sofa sitzen und häkeln, aber wer will das schon 😉 Jedenfalls ist das Ganze wirklich ein zeitlich nicht zu verachtender Aufwand – aber gut, dafür vertrödele ich weniger Zeit auf Instagram.

Blumen, die niemand mag
Ich liebe ja wirklich Blumen – aber eben nicht diese hochgezüchteten Schnittblumen. Ich liebe eher, die kleinen unscheinbaren Blüten der sogenannten Wildkräuter. Und ich mag es auch, diese zu häkeln.
Wenn du dich auf meinem Instagram Account umschaust, dann findest du dort so einige Exemplare. Das werde ich im nächsten Jahr definitiv noch weiter ausbauen – ob ich die Anleitungen dazu, hier auf meinem Blog veröffentlichen werde, eher nicht, da die Herstellung doch sehr komplex ist und es das Format der kostenlosen Anleitungen doch um einiges übersteigt. Denn für diese Art der Anleitungen braucht es sehr viele Stepp-Fotos.
Aber wer weiß, die ein oder andere Anleitung wird es definitiv auch hier geben.
Jedenfalls habe ich im letzten Frühjahr/Sommer einige Fotos gemacht und viele Inspirationen gesammelt.

Neue Zusammenarbeit
Im Jahr 2026 werde ich mit der Handarbeitszeitschrift ‚Anna‘ das ein oder andere Projekt umsetzen. Ich habe mich dort aktiv beworben, als sie nach neuen Designer*innen gesucht haben, habe wirklich tolle Gespräche geführt und merke, dass dort meine Arbeit und meine Kreativität sehr geschätzt wird.
Was mir bei solchen Projekten wichtig ist, dass meine Ideen gehört werden und ich nicht einfach das umsetzen soll, was mir vorgesetzt wird. Ein Austausch auf Augenhöhe. Genau das liebe ich!
Ihr dürft euch auf sommerliche Accessoires freuen (dazu wird es auch eine Anleitung auf meinem Blog geben), und auf ein paar herbstliche Designs dürft ihr euch auch freuen!
Frankfurter Buchmesse
Das erste Mal in meinem Leben war ich auf der Frankfurter Buchmesse – nicht, weil ich dahin wollte, sondern mein Sohn. Da wir es von Mainz nach Frankfurt nicht ganz so weit haben, haben wir uns ins Abenteuer gestürzt. Wer viele Menschen und viele Bücher sehen möchte, ist dort sehr gut aufgehoben – ich selbst gehe dann doch lieber in die Buchhandlung meines Vertrauens 😉
Aber zumindest habe ich dort meine Bücher entdeckt – falls du sie auch entdecken möchtest:
Der Häkel-Adventskalender – 24 zauberhafte Überraschungen im Hygge-Look zum Selbermachen
Skandinavischer Häkelzauber – Wohlfühlen mit Wolle
Falls du einen Einblick in das Buch ‚Skandinavische Häkelzauber‘ suchst, dann findest du einige Bilder dazu in meinem letzten Jahresrückblick von 2024
Mein 2025 – Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Das ich hier und bei Instagram weiter gewachsen bin. Dass ich mir selbst treu geblieben bin und meine Motivation immer wiedergefunden habe.
Oftmals bekomme ich die Frage gestellt, warum ich das hier mache? Warum ich so viele Anleitungen kostenfrei zur Verfügung stelle und meine Antwort ist ganz einfach:
Ich selbst habe mit kostenfreien Anleitungen mein Herz ans Häkeln verloren. Ich habe ein Talent an mir entdeckt, was ich niemals vermutet hätte. Für mich ist ganz klar, wenn es diese vielen kostenlosen Häkeltutorials nicht gegeben hätte, ich wäre jetzt nicht da, wo ich stehe, ich hätte keine zwei Bücher veröffentlicht und ich würde abends immer noch auf der Couch sitzen und irgendwas im Fernsehen schauen.
So aber, kann ich meiner Fantasie Formen verleihen, ich kann aus Wolle Dinge erschaffen, die nur in meinem Kopf existieren. Und ich freue mich wirklich darüber, wenn ich diese Anleitungen teilen kann und jemand anderes sich darüber freut.
Es ist nicht mein Beruf, es ist mein Hobby und ich möchte mir meine Freude und meine Freiheit darüber selbst zu bestimmen erhalten.
Was hat mich gefrustet?
Das es hier auch oft Dinge gibt, die mich frusten und mich zweifeln lassen, ist hoffentlich klar – ich wollte schon sehr, sehr oft einfach mal alles hinschmeißen – meinen Account bei Insta löschen und mich nicht ständig von diesem ‚Social‘ Media runterziehen lassen. Denn leider hat das Ganze nicht mehr viel mit sozial zu tun.
In der Regel ist es nicht meine Art rumzujammern, aber wenn ich gerade dabei bin, was mich da wirklich stört, ist die Tatsache, dass sich alle nur noch berieseln lassen – mal einen lieben Kommentar zu verfassen ist eher die Seltenheit, wenn ich aber sehe, wie oft ein Beitrag von mir gespeichert wird, und wie wenige Herzen dieser Beitrag dafür bekommt, dann stimmt irgendwas nicht!
Ja, es ist alles irgendwie eine Interaktion mit meinem Beitrag, aber wenn ich mir etwas abspeichere und es mir gerne für später merke, dann finde ich das in der Regel auch gut – behaupte ich jetzt mal. Wo ist also das Problem, mit einem kleinen Klick, ein Herz zu verschenken?
Und wenn ich dann sehe, an wie viele Follower meine Beiträge ausgespielt werden und wie wenige das dann gut finden, dann frage ich mich ernsthaft, warum folgt ihr mir???
Es geht mir nicht um Zahlen, es geht mir um Wertschätzung. Ich stelle so viele Anleitungen kostenfrei für alle zur Verfügung – ohne es an irgendwelche Bedingungen zu knüpfen. Die einzige ‚Bezahlung‘ dafür ist nicht hoch – einfach mal ein Herz verteilen oder einen Kommentar verfassen – hier oder auf Instagram. Sollte eigentlich nicht sooo schwer sein.
Wenn du dich jetzt selbst erwischst und denkst, ja, sie hat schon irgendwie Recht, dann ändere was, entfolge mir, melde dich vom Newsletter ab. Setze Prioritäten.
Ich sehe sehr oft Profile, die 500ten oder gar 1000den von Profilen folgen – klar, da kommt man schnell in Stress, wenn man da jedem gerecht werden will – das funktioniert einfach nicht! Fühl dich also frei und entfolge mir, ich werde es niemals erfahren ;))
Egal wie viel Erfahrung man mit Menschen auch schon hat, es kommt immer wieder jemand, der dich sprachlos macht.
Was lasse ich in 2025 zurück und nehme es nicht mit ins neue Jahr!
Genau diesen Frust – ich möchte mich vielmehr daran erinnern, warum ich das Ganze mal angefangen habe. Meine Freude am Häkeln zu teilen, Menschen damit zu begeistern.
Ich weiß noch, wie es war, als ich 100 Follower bei Instagram hatte – das waren mehr Leute, als zu meiner Hochzeit eingeladen waren. Das war so eine unglaubliche Zahl und ich habe mich unfassbar darüber gefreut.
Ich hatte keine Ahnung, was ich da tat … habe ich eigentlich bis heute nicht 😉 Und genau diese ‚Naivität‘ werde ich in 2026 wiederfinden. Ich werde, wie in 2025, einfach nur noch das machen, was mir Spaß macht! Wenn es dir gefällt, umso besser! Dann darfst du gerne bleiben, ansonsten ziehe weiter!
Mein 2025 in Zahlen
- Aktueller Stand meiner Instagram Follower: 10,3 Tausend
- Anzahl Reels: 14
- meist gesehene Reel: 203 Tsd Aufrufe
- bester Post: 600 Tsd Aufrufe
- Anzahl veröffentlichter Blogartikel: 32
- Anzahl Newsletter-Abonnenten: 358
- Anzahl Buch-Projekte: 0
- Anzahl Anleitung Zeitschrift ‚Anna‘: 1
Mein Ausblick auf 2026
Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben. (Eleanor Roosvelt)
Was ich anders machen werde in 2026
Meine Präsenz bei Instagram einschränken – also mein persönlicher Konsum. Ich merke, dass mir das oft nicht gut tut. Oder ich muss meinen Algorithmus besser trainieren, dass er mir nicht immer so schwierige Themen in meine Timeline spült, sondern nur noch Häkelkram.
Meine Ziele für 2026
- meine Webseite optimieren und verbessern
- auf den neuen Kurs bei WordPress Website mit Divi erstellen – Stefanie Motiwal (Divi 5)
- mehr Fotos von mir machen, damit ich den nächsten Jahresrückblick optisch besser gestalten kann (nehme ich quasi mit nach 2026)
- mehr Reels posten – nehme ich mir jedes Jahr vor 🙂
- ich würde gerne eine Art Adventskalender auf meinem Blog organisieren – weiß aber noch nicht wie und was – wer also Ideen hat, darf sich gerne melden!
- ich würde gerne noch ein drittes Buch schreiben – weil alle guten Dinge sind 3
- sichtbarer werden mit meinem Blog
- meine Ernährung verbessern, um dadurch hoffentlich ein paar Kilos loszuwerden
- regelmäßig zum Sport gehen
- Pinterest mit vielen Pins von mir zu beglücken
- mich an YouTube wagen (falls mir jemand Tipps geben kann – würde mich freuen)
- lernen zu akzeptieren, dass man gewisse Menschen und Meinungen nicht ändern kann, das man in bestimmten Situationen nicht mit Fakten überzeugen

Los geht’s ins neue Jahr!
